KÜNSTLER

état d’esprit

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Künstlerisches Werk

Der Zustand einer Gesellschaft, ihre Verfasstheit, offenbart sich in seinen kulturellen Situationen. Diese Situationen ergeben sich aus der Verhandlung von Räumen und der Konstellation. Die Mittel der Kunst und der Architektur formulieren die Verbindung gegenwärtiger Fragestellungen mit den Fragestellungen der Vergangenheit in Richtung der gesellschaftlichen Utopie. Die Utopie ist es, die uns antreibt, an einer erträglichen Gegenwart zu arbeiten.

Wir bringen aktuelle künstlerische Arbeiten und Forschungen der HBK Saar in Verbindung mit den Räumen der von Georges-Henri Pingusson in den 50er Jahren in Saarbrücken gebauten französischen Botschaft. Beteiligt werden künstlerische Positionen, die auf den Ort und den Bestand des Gebäudes Bezug nehmen. Schwerpunkte bilden Installation, künstlerische Fotografie und Video, Performance, Bildhauerei und Public Art im Spannungsfeld zwischen denkmalgeschützten Elementen und zeitgenössischen Eingriffen. Die Fortsetzung und Interpretation des „Mouvement Moderne“ verbindet den Bestand des historischen Gebäudes mit gesellschaftlicher Utopie.

Die Frage eines „Neuordnungsplanes“ von Stadt und Land (1946) lässt sich nicht von der europäischen Idee trennen, die uns 70 Jahre später mehr denn je beschäftigt. Die Landeskunstausstellung 2017 bringt die Notwendigkeit mit sich, am kulturellen Selbstverständnis des Saarlandes zu arbeiten und mit künstlerischen Mitteln einen Zustand zu thematisieren, der alles dafür tut, den „ruhenden Betrieb“ des schlummernden Pingusson-Gebäudes in eine vitale Zukunft zu führen.

Einladungskarte

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