© frank jung, bondaged as/ro, 2017

KÜNSTLER

Frank Jung

www.frankjung.net

Biografie

1980 geboren in Lebach/Deutschland

1997 Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer

2001 Zivildienst

2002 Berufstätigkeit in verschiedenen Bereichen: Industrie, Handwerk, Montage

seit 2007 Mitarbeiter im technischer Dienst, Alten- und Pflegeheim St. Josef, Völklingen

seit 2011 Studium der freien Kunst an der HBKsaar/Saarbrücken

2012 Stipendium der Studienstiftung Saar für gesellschaftsrelevante Gestaltung

2014 Stipendium des Cusanuswerks

2014 Gründung des Forschungsprojektes NORD mit Simon Kloppenburg

Auszeichnungen / Ausstellungen / Projekte

Ausstellungen (Auswahl):

2017 Parcours de Quille, Kunstraum FLO**, München

2017 Regionale 17, HEAR La Chaufferie, Strasbourg, Frankreich

2016 SOUNDSEEING VI, ARIS_Station Bocholt, Deutschland

2016 „CAVUS_messkammer“ (mit Simon Kloppenburg), Stadtgalerie Saarbrücken, Deutschland

2015 „rit(t)e“, Galerie der HBKsaar, Saarbrücken, Deutschland

2014 festival bonn hören 2014, Heimatmuseum Bonn Beuel, Deutschland

2013 MULLÄMOLLA?, situativer Rundgang in Mullae, Seoul, Südkorea

Künstlerisches Werk

Eine über viele Jahre angelegte und nach wie vor wachsende Sammlung von Fundstücken, wie etwa Foto-, Ton- und Videomaterial, Texte und diverse Gegenstände bilden in ihrer Archivierung, Analyse, Sortierung, Anordnung und Präsentation einen großen Teil meiner künstlerischen Tätigkeit. 

Es folgen zwei Beispiele:
2014 habe ich ein Bildarchiv erstanden, welches ich fast zwei Jahre auf ebay.de beobachtet habe. Es handelt sich um 164 medizinische Glasnegative und -dias, welche zwischen 1916 und 1964 entstanden sind. Zu sehen sind unter anderem Reproduktionen von medizinischen Büchern, Röntgenbilder, die Exhumierung einer Leiche aus dem ersten Weltkrieg, Knochenbrüche und Aufnahmen von frühen Knochenimplantaten. Beschriftet sind die Aufnahmen von Hand und in französischer Sprache. Die Aufnahmen stammen höchstwahrscheinlich von Maurice Edmond Müller, einem Schweizer Pionier der Osteosynthese und Miterfinder der ersten Implantate und Werkzeuge für die Knochenheilkunde. Die Negative habe ich verschiedenen Reproduktionsverfahren unterzogen. 


Ein weiteres fotografisches Archiv stammt aus der Grundlagenforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR. Es sind die Forschungsunterlagen von Herrn Dr. R. Schalge, der zeit seines Lebens als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Optik und Spektroskopie in Berlin Adlershof arbeitete. Die neuesten Aufzeichnungen und Fotografien sind in 1990 entstanden. Nach der Wende entstand aus dem Institut das heutige Max-Born-Institut für nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie, welches Mitglied Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e. V. ist.
Herr Dr. Schalge hat sich haupsächlich mit Kristallforschung und -züchtung, Lasertechnologie, Interferenzen, Mikroskopie und Spektroskopie befasst. In seinem Labor hing eine vergrößerte Mikroskopfotografie eines mit Lichtwellen beschossenen Lithiumniobatkristalls. 

© frank jung, "dr. r. schalge kollidiert",2016© frank jung, "dr. r. schalge kollidiert", 2016© frank jung, "dr. r. schalge kollidiert", Malerei auf Fotopapier/Farbe, 2016© frank jung, "dr. r. schalge kollidiert", 2016© frank jung, "dr. r. schalge kollidiert", Ausstellungsansicht, Regionale 17, La Chaufferie, Strasbourg, 2017

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