Foto: Maria Elena Schmidt

KÜNSTLER

Ida Kammerloch

Biografie

Geboren 1991 in Ischewsk (Russland)

Seit 2012 Studium der Freien Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saar u.a. bei Prof. Eric Lanz

Auszeichnungen / Ausstellungen / Projekte

Peter und Luise Hager-Preis / 2017 / 1. Preis

Deutschlandstipendium der Studienstiftung Saar / 2016

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2017 Peter und Luise Hager-Preis: Kreis Saarländische Galerie, Berlin // Peter und Luise Hager Finalisten / HBK Saar Galerie, Saarbrücken

2016 SWITCH / Zentrum für Internationale Lichtkunst, Unna // GRTSK plan D, Düsseldorf // GRTSK Neuer Kunstverein, Wuppertal

2015 vorhallen Erweiterungsbau/ Saarlandmuseum, Saarbrücken // nachhallen HBK Saar Galerie, Saarbrücken // Tage der Bildenden Kunst Cusanushaus, Saarbrücken // Lichtungen Weinsziehr, Hildesheim

2014 Pronostica Festival de Creación Contemporanea / Menorca (Spanien)

Künstlerisches Werk

Ida Kammerloch deckt mit ihren Interventionen das Illusionistische des Mediums Projektion auf: Statt Dreidimensionalität zu simulieren und einen Trompe-l‘oeil Effekt zu generieren - wie dies bei Projection Mappings häufig der Fall ist -, nutzt sie die Zweidimensionalität des Beamerbildes und erzeugt ihre Bildräume mittels vorgefundener, architektonischer Gegebenheiten.


Dazu werden Bewegungssequenzen eines Aktmodells auf ausgewählte räumliche Situationen projiziert. Der dargestellte menschliche Körper verbindet sich mit dem ihm zugrunde liegenden Raum und wird von ihm überformt. Körper und Raum treten miteinander in Wechselwirkung, tauschen sich aus, bedingen sich gegenseitig. Durch das Zusammenwirken von Projektionsperspektive und Raumsituation nimmt der Akt nach jeder neuen Pose eine vollkommen andere, anormale Form an: Einzelne Körperteile werden gestaucht, gestreckt oder asymmetrisch bis zur Unkenntlichkeit verändert. Im Takt der wechselnden Aufnahmen entsteht so fortwährend ein neuer Körper.


Der Raum ist Bildträger und zugleich formgebende Handlungsfläche. Die Aktstudie wird zur immateriellen Raumplastik in der fremde und bekannte Elemente
miteinander interagieren. Sie ist ortsgebunden, zeitlich bedingt und damit nicht rekonstruierbar.

Neuer Kunstverein/Wuppertal/2016 Foto:Ida KammerlochplanD/Düsseldorf/2016 Foto:Ida KammerlochErweiterungsbau/Saarlandmuseum/2015 Foto: Ida Kammerloch

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