KÜNSTLER

Khrystyna Rymsha-Davidov

Biografie

Name: Khrystyna Rymsha-Davidov

(geb. Rymsha)

Geburtsdatum: 06.07.1984

Geburtsort: Odessa (Ukraine)

Studium:

2008 Hochschule der Bildenden Künste Saar

2009 Atelier von Professor Sigurd Rompza

2010 Vordiplom

2011-... Atelier von Professorin Katharina Hinsberg

Auszeichnungen / Ausstellungen / Projekte

Gemeinschaftsausstellungen:

2013 Kunstverein Dillingen im Alten Schloss, Dillingen

Titel: Bemerkungen über die Stille

2013 Galerie im KuBa, Saarbrücken

Titel: diffused

2014 Cusanushaus, Saarbrücken

Titel: LOVE IN COLD WORLD

2014 Atelier 26, Überherrn

Titel: ACCROCHAGE #3

2014 Haus der Ärzte, Saarbrücken

Titel: KUNSTBLICK

2015 Püttlingen

Titel: DEEP INFECT

2015 Galeriehaus Nord, Nürnberg

Titel: Biennale der Zeichnung 3

2015 Galerie oqbo, Berlin

Titel: acopyofa

2015 Galeriehaus Nord, Nürnberg

Titel: Wintersalon

2016 HELLWIGHAUS, Saarbrücken

Titel: what artists do for money

2016 hase29 - Kunstraum, Osnabrück e.V.

Titel: start 55

2016 Historisches Gewölbe Oberhauser, Saarbrücken

Titel: Aufeinandertreffen

2017 Villa de Bank , Enschede ( Nederland )

Titel: GOPEA - 55 kunstwerken uit Duitsland

Kunstförderung:

2015 "GOPEA", GOPEA-Förderjahrgang 2015

Künstlergruppe:

2015 Gruppen Virus, Initiationsausstellung der Künstlergruppe

Werke in der Öffentlichkeit:

Haus der Ärzte, Saarbrücken

Arbeit im Treppenhaus der Eingangshalle

Im Besitz der Ärztekammer des Saarlandes

Künstlerisches Werk

KÜNSTLERISCHES KONZEPT

 

Mit meiner Arbeit erkunde ich die Dimension der Linie. Mein Interesse gilt dabei der Entwicklung von raumgreifenden organischen Formen, die auf dem Prinzip eines in der Natur vorkommenden „Wachstumssystems“ aufgebaut sind. Die investierte Zeit in den Arbeits-prozess meiner Projekte bezeichne ich als meine „Forschungszeit“. 

Das Wort "Linie" findet bereits eine vielseitige Verwendung und die Linie an sich bietet nahezu unerschöpflich viele Möglichkeiten, eingesetzt und gelesen zu werden. Wie sich einzelne Worte erst im Schriftbild sinngemäß zusammenfügen, so wachsen die Formen in meinen Zeichnungen aus dem Zusammenspiel der Linien.

Aus der Anzahl einzelner Linien und deren Beschaffenheit sowie Anordnung, entstehen in der Menge zweidimensionale, optisch raumgreifende, künstliche „Organismen“. Sie erinnern an von der Natur vorgegebene organische Formen oder Zellen. Die im Bild entstehende Vibration durch die Anordnung der Linien wirkt wie eine Atmung und lässt die „Organismen“ lebendig erscheinen.Das Gesamtbild der Arbeit, die an einen lebendigen Organismus erinnert, soll im Auge des Betrachters eine autonom fließende Bewegung erzeugen. Die Linien werden hierfür sorgfältig nebeneinander gesetzt und sie verändern im Verlauf des Farbauftrags gleichzeitig ihre Linienstärke. Somit konzentriert sich die Linie an einigen Stellen eher flächig anmutend als auch verjüngend linear. Diese Art und Weise des Farbauftrags führt dann zu dem Effekt, dass die Gesamtheit der Arbeit eine fließende Bewegung ausführt. 

Linie für Linie entwickelt die Arbeit nach und nach Individualität. Der Charakter der Zeichnung wird beim Entstehungsprozess ebenfalls wie die Natur, von der Umwelt und von der Zeit beeinflusst.Der Bildträger oder der Untergrund bzw. der Hintergrund, bleibt innerhalb der Zeichnung erhalten und wird zur Negativ-Form. So zeigen sich die Zwischenräume wie ein Skelett der kolorierten Linien, die wiederum selbst das Gerüst der „Organismen“ bilden. Mittels des Hell-Dunkel-Kontrastes verstärkt sich die Dynamik ihrer Strukturen.

Wir danken unseren Unterstützern