Foto: Lisa Marie Schmitt

KÜNSTLER

Lisa Marie Schmitt

Biografie

Lisa Marie Schmitt geboren am 24.04.1991 in Trier, lebt und arbeitet in Saarbrücken.

2010: Studium der Freien Kunst bei Prof. Eric Lanz (Video/ künstlerische Fotografie) und Prof. Georg Winter (Bildhauerei/ Public Art) an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken

2015: Diplom an der Hochschule der Bildenden Künste Saar bei Prof. Eric Lanz

Seit 2015 Meisterstudierende von Prof. Georg Winter.

Auszeichnungen / Ausstellungen / Projekte

Preise/Auszeichnungen

- Atelierstipendium des Saarländischen Künstlerhauses 2016

- Deutschlandstipendium der Studienstiftung Saar 2014

Ausstellungen

upcoming 2017

Februar 2017: "Move your Homeland - you leave - we welcome you", Dove Street Studios, Norwich, England

2016

- "Carpathian Downhill - How to built a cave nowadays?", Galeria Soimii Patrei - muzeul de arta, cluj-napoca, Romania

- "Tag der bildenden Künste", Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken

- "Carpathian Downhill", Dosul Garciului, Singeorz-Bai, Romania

2015:

- „VvsV - Higher Education Völklingen 2015“, Städtische Galerie Villingen-Schwenningen

- „Vorhallen/Nachhallen“, Erweiterungsbau des Saarlandmuseums/Galerie der HBK Saar, Saarbrücken

-„ Inferno Galactico -180° voraus“, Kulturbahnhof, Saarbrücken

-„ Kunstblick“, Haus der Ärzte, Saarbrücken

2014

- „Tel.:01578-7500686“, Atelier & Galerie 52, Folkwang Universität Essen, Essen

- „Baywatch“, Werft 77, Düsseldorf

- „Kunsthoch 46“, Raumlabor, Braunschweig

2013
- Auswahlausstellung für den 3. zeitgenössischen Kunstpreis im Rahmen des „Festival de Paysage“ in Meisenthal, France
- „Open House“ ehem. Versöhnungszentrum, Marl

2012
- Auftritt des Künstlerkollektivs „stab by stab“ (Marvin Brendel, Richard Engel, Lisa Marie Schmitt) im Rahmen der Ausstellung „Flüchtiges Beben – Epizentrum für Psychomotorik/ Performance/ Interaktion (Epsy)“ von Georg Winter, Kunstmuseum Stuttgart, Stuttgart

Künstlerisches Werk

In der Arbeit „The dancing plant“ beschäftigte ich mich mit einer Bohnenpflanze aus Südostasien, die die Fähigkeit aufweist, mit sichtbaren Bewegungen auf Musik zu reagieren.

Die gesamte Arbeit ist eine Art Forschungsfeld, das sich um die Wahrnehmung von Pflanzen dreht.

Mit einem mit Hörrohr versehenen Glasglocken-Gewächshaus wird die Pflanze zum Zuhörer.

Eine naturwissenschaftliche These besagt, dass die „Telegraphenpflanze“ oder „Desmodium Gyrans“ mit zunehmender Widerholung der gleichen Musik, ihre Bewegungsabläufe verflüssigen kann. In dem Video „Practising“ wird ein Geigenstück eingeübt, die Pflanze wiegt sich grazil zur Musik.

Eine Reihe von 24 Zeichnungen zeigt Bewegungsabläufe der Pflanze über 24 Stunden, die an tänzerische Positionen erinnern.

In dem Video „Ich, Mimose“ wird der Pflanzenreflex der Mimose zum Sinnbild für Empathie. Ein Text, gesprochen aus dem Off, erzählt von einem seltsamen Phänomen in meiner Familie, das sich durch einen Knieschmerz äußert, wenn über körperliche Schmerzen gesprochen wird - eine epigenetische Erscheinung? Verschiedene absurde Theorien und Vergleiche werden aufgestellt, während eine Hand Schritt für Schritt die Blätter einer Mimose reizt.

Generell interessieren mich Forschungsfelder, die man zunächst nicht in der Kunst ansiedeln würde. So habe ich mich in der Arbeit „mouches volantes“ eineinhalb Jahre mit im Glaskörper des Auges schwebenden Hautpartikeln beschäftigt, deren Schatten wir als fadenartige Schwebteilchen erkennen können, wenn wir auf einen weißen Hintergrund schauen. Diese wurden sowohl zeichnerisch als auch skulptural untersucht, indem sieben transparente Kunstharzobjekte gegossen wurden, die meinen sieben Schwebteilchen im Auge entsprechen.

"The dancing plant", Foto: Lisa Marie SchmittVideostill "Ich, Mimose",Videostill "The dancing plant - practising""Mouches volantes" Foto: Lisa Marie Schmitt"Mouches volantes" Foto: Lisa Marie Schmitt

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