© Maria Seitz

KÜNSTLER

Maria Seitz

www.maria-seitz.de

Biografie

seit 2016 / Meisterschülerin bei Prof. Katharina Hinsberg
2016 / Diplom ‚Freie Kunst‘ bei Prof. Katharina Hinsberg, ‚Hochschule der Bildenden Künste Saar‘, Saarbrücken
2010-2016 / Studium der 'Freien Kunst', 'Hochschule der Bildenden Künste Saar', bei Prof. Katharina Hinsberg
2012-2014 / Studium der 'Freien Kunst und Kunsterziehung', Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, bei Prof. Michael Hakimi
seit 2014 / freie Grafikarbeiten
1989 / geboren in Bamberg

Auszeichnungen / Ausstellungen / Projekte

Auswahl:

2016 / 'Förderpreis Dr. Dieter und Ulrike Scheid für Bildende Kunst 2016'
2016 / 'tjurip' Absolventenausstellung, Ausstellende und Mitinitiatorin, Fasanerieweg 17, Saarbrücken
2016 / 'Förderstipendium für Nachwuchskünstler der Stadt Saarbrücken', mit der Gruppe TMQL!
2016 / 'Early Birds', Einzelausstellung, Enovos Deutschland SE, Saarbrücken
2016 / 1. Preis des 'Peter-und-Luise Hager-Preises 2016', Peter-und-Luise-Hager-Stiftung
2016 / 'Peter-und-Luise-Hager-Preis 2016', Gruppenausstellung, HBKsaar Galerie, Saarbrücken
2015 / 'Hör- und Sehräume', Gruppenausstellung, Alte Becolinfabrik, Saarbrücken
2015 / 'Lichtenberg Studios', Arbeitsaufenthalt, Berlin Lichtenberg'
2015 / 'acopyofa', Gruppenausstellung, Galerie oqbo, Berlin
2015 / 'Swap your shoe', partizipative Installation, in Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe TMQL!, German House Gallery, New York City
2014 / 'Verliebte Künstler', Gruppenausstellung, HBK saar Galerie, Saarbrücken
2013 / 'Materialpreis der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg'
2013 / Einzelausstellung, Ausstellungsreihe 'Prospekt - Vorhang auf...', Neues Museum Nürnberg

Künstlerisches Werk

Ziehen, Nachziehen. Drawing als minimale Setzung. Schatten, Linie, Falte, Schnitt als Aufzeichnung, Nachzeichnung, Einzeichnung und Abzeichnung. Näherung, Differenzierung, Grenze, Markierung, Bezeichnung. Hand, Körper und Raum sind Maßgaben. To draw, drawing. Gestik der Hand, Performanz des Ziehens. Handlung wird zur Bewegung wird zur Lineatur. Unsichtbare Lineaturen, Bewegungsabläufe, Linierungsprozesse werden zeichnerisch sichtbar.

Eine begonnene Linie bis ins Endlose fortführen. Bis zur Verfeinerung? Iteration der Linie macht Fläche möglich. Aus fortschreitendem Linierungsprozess wird Fläche. Aus linienhaften Elementen werden textile Geflechte, Flächen, aus geflochtenen Wandgerüsten Wände. Aus langen Pflanzenfasern wird Papier. Die Fläche als ‚Implikationsfeld‘ (1), das aus linearen Bewegungsprozessen hervorgeht. (2)

Papierformat als Feld, Papierkante als Rahmung, Grenze. Papierfläche, in welcher und durch welche sich etwas zeigt. Figur auf Papier, Papier als Figur. Wie die Linie auf dem Papier, wird das Papier auf der Wand, im Raum, zur Figur. Ein Blatt Papier zur Hand nehmen, ins Licht halten. Papier als vermittelndes und vermitteltes Flächenmaterial. Papier als Dispositiv, Dazwischengestelltes, Dazwischengelegtes, Dazwischengehaltenes. Der Versuch, Un-Sichtbarheiten zur Sichtbarkeit zu bringen.

1 / Manfred Sommer, ‚Von der Bildfläche. Eine Archäologie der Lineatur‘, Suhrkamp, 2016  
2 / Vgl. Manfred Sommer, 2016

Maria Seitz, 2016

bandes passantes / Linie V / Rauminstallation / Papierstreifen, Stahlplättchen / Gesamtmaß 23 m x 20 m x 3,50 m / 2016Maria Seitz / bandes passantes / Linie V / Rauminstallation / Papierstreifen, Stahlplättchen / Gesamtmaß 23 m x 20 m x 3,50 m / 2016Maria Seitz / Schatten IV / Papier, geschnitten, geschichtet / 59,4 x 42 cm / 2015Maria Seitz / Licht IV / Tonkarton, belichtet / je 100 x 48 cm / 2013Maria Seitz / Falte III / Rauminstallation / DIN A 4 Papier / einseitig neonfarbig, mittig gefaltet / 2016

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