Reso Porträt ©Axl Klein

KÜNSTLER

Patrick (alias Reso) Jungfleisch

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Biografie

RESO - der Name stammt aus dem Französischen und ist aus der Lautschrift von 'réseau' abgeleitet, was soviel wie Netz oder Netzwerk bedeutet. Und Resos Netzwerk ist groß. Mit Familie in New York und Paris lernte der gebürtige Saarbrücker (*1975) schon früh die Welt kennen und so kam es auch, dass er Ende der 1980er-Jahre die Kunst des Style Writings für sich entdeckte. Als Teil eines globalen Netzwerks aus Graffiti-Künstlern, hinterließ er seine Spuren auf mehreren 100 Wänden in Städten wie New York, Barcelona oder Basel. Man malt und arbeitet mit und bei Künstlerkollegen, der Zusammenhalt ist freundschaftlich und impulsgebend.

Mit den Jahren hat Reso die Hauswand fast vollständig gegen die Leinwand eingetauscht und auch die Spraydosen müssen Acrylfarbe und Pinsel immer mehr weichen. Mit 'Object one' geht Patrick Jungfleisch sogar noch einen Schritt weiter und übersetzt seine Kunst ins Dreidimensionale, entwickelt u.a. eine allansichtige Skulptur, die ihren Schriftzug von der zweidimensionalen Beschränkung einer Wand loslöst.

Reso zählt zu den wenigen Künstlern aus der deutschen Graffiti-Szene, denen erfolgreich der Absprung in den internationalen Kunstmarkt gelungen ist. Die Werke des Künstlers hängen weltweit in Galerien und werden bei Urban Art-Auktionen wie die der renommierten Häuser Bonhams (London) und Artcurial (Paris) zum Verkauf angeboten.

Seit 2011 ist Reso auch als Kurator, Berater und Konzeptentwickler für mehrere Ausstellungen im In- und Ausland tätig. So z. B. für die UrbanArt Biennale® im Weltkulturerbe Völklinger Hütte oder für den ARTWALK, einem Freiluftmuseum, das 2017 in der Saarbrücker Innenstadt entstehen wird.

Seit dem Jahr 2014 ist Reso Mitinhaber der Galerie Zimmerling & Jungfleisch in Saarbrücken.

Auszeichnungen / Ausstellungen / Projekte

AUSSTELLUNGSAUSWAHL

20016 „Intersections“, Die Hamburger Galerie, Hamburg
2015 „From Crossroads to Beyond“, Galerie Zimmerling & Jungfleisch, Saarbrücken 2014 „Merging Abstractions“, Galerie Celal, Paris
2013 Urban Art Biennale, Völklingen
2012 „Aufbruch“, Saarländische Galerie, Berlin

Künstlerisches Werk

Eingereichter Text für den Saarart11-Katalog:

Resos Werke sind geprägt vom New Yorker Style Writing, einer eher malerischen Form des traditionellen Graffiti, bei der der Schriftzug des Künstlernamens bzw. Pseudonyms das Basiselement der Komposition darstellt. Auf kunstvolle und dynamische Weise trans- formiert, modifiziert und arrangiert der Urban Art-Künstler sein Alias immer wieder neu.

Anstelle der Spraydose, lässt Reso in „Once in a Lifetime“ die elegant geschwungenen Linien mittels Pinsel und Acryl über die Leinwand fließen. Der Schriftzug „Reso“

schmiegt sich dabei harmonisch an den ihn umgebenden Rahmen der Leinwand. Die küh- len Blau- und Grautöne sowie die cleanen Konturen und Farbfelder strahlen nicht nur eine ausgleichende Energie und Ruhe aus, sondern vermitteln dem Betrachter auch eine gewisse Sehnsucht, Weite und Unendlichkeit.

Resos Werk im Außenraum - satte Rottöne gesprayt auf groben Betonplatten - lässt im Gegensatz zur Leinwandarbeit im Museum keinen Zweifel offen, welcher jungen, rebelli- schen Avantgarde der Künstler eigentlich entstammt.

- Nina Reinhardt 

Reso: Mural - zusammen mit dem New Yorker Künstler Sen 2 in New YorkReso: Mural, Heizkraftwerk Römerbrücke in Saarbrücken (2013)Reso: Urban Art Biennale 2013 - "Lost in New York", Acryl auf Leinwand, 180 x 180 cm (2013)"Object One", Varnish/Resin, 70 x 27 x 12cm (2010)"Ain't no smoke", Acryl auf Leinwand, 150 x 120 cm (2014)

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