Foto: Hermann Koenen

KÜNSTLER

Sabrina Sperl

www.sabrinasperl.de

Biografie

1969 geboren in Wuppertal; 1988-1992 Ausbildung zur Glasmalerin und Glasschleiferin; 1998-2003 Studium der Freien Kunst (Malerei) an der Hochschule der Bildenden Künste Saar; 2003 Diplom mit Auszeichnung, Meisterschülerin von Prof. Sigurd Rompza; 2013 Förderstipendium der Landeshauptstadt Saarbrücken; lebt und arbeitet in Saarbrücken

Auszeichnungen / Ausstellungen / Projekte

Ausstellungen (Auswahl): 2003 „Multiple Grafik“ Galerie St. Johann, Saarbrücken; 2004 „Multiple Grafik und Objekte II“, Galerie St. Johann, Saarbrücken; „K lädt ein“, Projektraum in Saarbrücken; „Farbecht“, Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung, Mainz; „Kunstszene Saar 2004 - Im Augenblick“, Museum St. Wendel (K); 2005 „Multiple Objekte“, Galerie St. Johann, Saarbrücken; „Farbecht 2“, Leibniz Zentrum für Informatik, Wadern; 2006 „Wunderkammer“, Galerie St. Johann, Saarbrücken; 2007 „Frisch gestrichen“, Galerie St. Johann, Saarbrücken; 2008 „Dein Land macht Kunst“, Landeskunstausstellung 2008, Städtische Galerie Neunkirchen (K); 2011 „auslotungen“, Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken (E, K); 2014 „Universum Sperl – Vom Geheimnis des Sichtbaren“, KuBa Kulturzentrum am Eurobahnhof, Saarbrücken (E, K)

2013 Förderstipendium der Landeshauptstadt Saarbrücken

Künstlerisches Werk

Seit 2012 fertigt Sabrina Sperl neben den „Stapelungen“, in denen sie auf kleine Kästchen aufgemalte Gebäude- und Himmelsfragmente  zu einem räumlich differenzierten Gesamtbild zusammenfügt, auf flachen Holztafeln Malereien mit ovalen Ausschnitten aus architektonischen Zusammenhängen. Sind diese „Ellipsen“ zunächst durch eine monochrome, nicht selten vertikal strukturierte Folie gesehene punktuelle Detailansichten, so werden sie in den mehrteiligen aktuellen Werken selbst zu großformatigen Bildträgern. Entweder schweben sie als Scheiben mit geringem Abstand vor der Wand oder sitzen als kompakte Körper dicht auf ihr. Wie Inseln, die aus einem Gewässer auftauchen, legen sie Facetten einer lückenlosen Szenerie frei. Perspektivwechsel erschweren allerdings auf Anhieb die Rekonstruktion einer intakten Situation. Rhythmisch tänzelnd finden die isolierten Einzelteile zueinander, wobei lineare Verstrebungen, Fläche und Raum gliedernde sowie koloristische Korrespondenzen die Komposition als Einheit zusammenhalten.

 

Petra Wilhelmy

Atelieransicht _Foto: Sabrina Sperl„Es", 2013, Tempera auf HDF, 25 x 20 cm _Foto: Sabrina Sperl„Ohne Titel", 2014, Tempera auf Sperrholz, 10 x 14 cm _Foto: Sabrina Sperl„Habitat", 2013, Tempera/Ölfarbe auf HDF, 25 x 20 cm _Foto: Sabrina Sperl„Der Automat", 2017, Ölfarbe auf Holz, 9,6 x 8 x 2,8 cm _Foto: Sabrina Sperl

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