© Thilo Seidel

KÜNSTLER

Thilo Seidel

Biografie

*1987 in München

Seit 2016 Mitglied der Künstlerinitiative Tjurip, sowie Mitorganisator der Absolventenausstellung Tjurip und dessen Leerstand-Kunstraumnutzung / 2015 Mitgründer der Künstlergruppe TMQL!, sowie Mitorganisator der Ausstellung Swap Your Shoe in der Deutschen Botschaft, New York, in Zusammenarbeit mit den Jugenddelegierten der Vereinten Nationen 2014 / Seit 2013 künstlerische und technische Mitarbeit bei div. Theateraufführungen / Seit 2005 Arbeit mit Video, Film und Fotografie

Seit 2016 Meisterschüler bei Prof. Eric Lanz / 2016 Diplom Hochschule der Bildenden Künste Saar / Seit 2013 Studium bei Prof. Eric Lanz (Künstlerischer Film und Fotografie) / 2012 Studium bei Prof. Sung Hyung-Cho (Dokumentarfilm) / Bis 2011 Studium bei Prof. Elmar Hess (Dramaturgie)

Auszeichnungen / Ausstellungen / Projekte

Auszeichnungen/Aufenthalte

2016 Aufenthalt als Gastkünstler, Gastatelier, Dezember 2016, Raketenstation Hombroich, Stiftung Insel Hombroich
2016 Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten, Media Art, gestiftet von der Bank1Saar
2015 Förderstipendium für Nachwuchskünstler der Stadt Saarbrücken
2015 Auszeichnung des Opus Kulturmagazins für Fotografie
2011 Saarlandstipendium der Studienstiftung Saar

Ausstellungen/Aufführungen/Festivals (Auswahl)
2016 Tjurip, Absolventenausstellung, Fasanerieweg 17, Saarbrücken
2016 Ausgangssperre, Theaterstück, Licht- und Videokonzept, Theater im Viertel & Theater Überzwerg, Saarbrücken
2016 Opus Fotopreis, Wanderausstellung, Theodor-Zink-Museum, Kaiserslautern & Atelier Museum Haus Ludwig, Saarlouis
2016 Außer Haus, Gruppenausstellung, Alte Druckerei, Saarbrücken
2016 Exposition photographique trans-frontalière, Wanderausstellung, Espace d‘Art Adagio, Thionville (FR)
2015 Nachhallen, Gruppenausstellung, Galerie der HBKsaar, Saarbrücken
2015 Vorhallen, Gruppenausstellung, Saarlandmuseum, Neue Galerie, Saarbrücken
2015 Opus Fotopreis, Wanderausstellung, Cusanus Geburtshaus, Bernkastel-Kues & Abbaye de Neimensterr, Luxemburg (LUX)
2015 Vorhallen, Gruppenausstellung, Saarlandmuseum, Neue Galerie, Saarbrücken
2015 Hör- und Sehräume, Gruppenausstellung, Alte Becolinfabrik, Saarbrücken
2015 Swap Your Shoe, Partizipative Installation, German House Gallery, Deutsche Botschaft, New York (USA)
2015 Early Birds, Einzelausstellung, Enovos Deutschland SE, Saarbrücken
2015 Verliebte Künstler, Gruppenausstellung, Galerie der HBKsaar, Saarbrücken
2014 Pjöngjanggodzilla, Theaterstück, Videografische Begleitung, Theater Sparte4, Saarbrücken
2014 Love in a cold world, Gruppenausstellung, Cusanus Haus, Saarbrücken
2014 Les bandes passantes, Filmfestival, Le Val-de-Guéblange, Frankreich (FR)
2014 Blaubart, Theaterstück, Konzeptuelle Betreuung und Licht, Tunis Theater, Saarbrücken
2013 Kellerkinder, Gruppenausstellung, Großherzog-Friedrich-Str.79, Saarbrücken
2013 Die Konsequenz. Theaterstück, Regieassistenz, Römerkastell, Saarbrücken
2012 Wahrnehmungsfestival Gedankenskulptur, Alte Post, Trier
2012 Atelier 567, Gruppenausstellung, Großherzog-Friedrich-Str. 67, Saarbrücken
2012 Balmorale, Stiftung Rheinland-Pfalzfür Kultur, Künstlerhaus Schloss Balmoral, Bad Ems

Künstlerisches Werk

REISE1 Nach Baudrillard ist die Reise ein Hilfsmittel. Kulturschock die Provokation von Andersartigkeit. Exotismus die Verherrlichung des Fühlens und fundamentales Gesetz der Intensität der Empfindung. Radikale Fremdheit sollte man weder durch Fusion noch Konfusion zerstören, sondern aufrecht erhalten. WELTEN2 Es gibt keine 0-Welt. Eine Welt geht aus anderen vorherigen oder parallelen Welten hervor. „Das Erschaffen ist ein Umschaffen“. Weltkörper, Räume werden umgewandelt, erfüllen andere Zwecke. Realität als Sache der Gewohnheit. FIKTIONALE RÄUME3 Für Guillaume ist die reine Fiktion an Ermangelung eines konkreten Objektes ein Irrweg. Er spricht von „gemischter Fiktion“. Fiktionen sollen nicht aus dem Nichts heraus erscheinen. Sie soll ausgehend aus einer bestehenden Welt (Geographie, Kultur, Volk) entstehen. TRAUM4/5 Die Bewusstheit eines Alptraumes ist soviel größer als sonst bei einem Traum, dass derjenige, der eine solche Vision hat, sich schwer entschließen kann, die Täuschung anzuerkennen. Starke Emotionen spielen in diesen Träumen eine große Rolle, oft sind sie gegenseitig. Auf den Flug folgt der Fall. Auf der Flucht vor Feinden der Flug in den Himmel. 

(1Baudrillard, Jean; Die Reise zu einem anderen Stern; Merve-Verlag, 1996 / 2Goodmann, Nelson; Weisen der Welterzeugung, Suhrkamp Taschenbuch, 1990, S.19 ff. / 
3Guillaume , Marc; Die Reise zu einem anderen Stern; Merve-Verlag, 1996 / 4Jones, Ernest; Alptraum; Deuticke;1912;S.13 ff. / 5Schönhammer, Rainer; Fliegen. Fallen. Flüchten.; dgvt-Verlag, 2004; S.17 ff.)

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