KÜNSTLER

Werner Constroffer

Biografie

1949 geboren in Saarlouis (D). / 1969–1974 Studium an der Werkkunstschule Saarbrücken (D) bei den Professoren Oskar Holweck und Robert Sessler. / 1976–1985 Tätigkeit als Grafikdesigner in verschiedenen Werbeagenturen. / Seit 1986 als freier Künstler tätig. / Seit 1989 Mitglied des Saarländischen Künstlerbundes.

Auszeichnungen / Ausstellungen / Projekte

2016 Arbeiten 13/14/15, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken (D) (E)

2013 SaarART, Stadtgalerie Saarbrücken (D)

2011 CHAMBRES PRECAIRES, Malerei 2009–2011, KuBa, Saarbrücken (D) (E)

2009 Artventure, Städtische Galerie Bydgoszcz (PL)

2008 Zeichnungen 1989–2007, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken (D) (E)

2002 Mein Aldi Mon Cora De Lux, Saarbrücken (D), Metz (F), Luxemburg (L), Esch-sur-Alzette (L), Trier (D), Pirmasens (D)

1994 Galerie Notolitzky von Brand, München (D) (E)

1989 Galerie Weinand-Bessoth, Saarbrücken (D) (E).

Künstlerisches Werk

Werner Constroffer entwirft in seinen künstlerischen Arbeiten gleichermaßen sensibel-zurückgenommene wie auch einnehmend-präsente Welten und Situationen. Er visualisiert fragmentierte Alltagswahrnehmungen als komplexe Chiffren, die eigentümlich ungewisse Bildgestaltungen hervorbringen. Dabei lassen sich in der zeitlichen Abfolge voneinander zu trennende Werkphasen nur schwerlich bestimmen. Vieles geschieht simultan. Bestimmte zentrale künstlerische Anliegen werden immer wieder aufgegriffen, neu formuliert, verworfen, beiseitegelegt und Anderes wird begonnen. Im Rahmen dieses permanenten Schaffensprozesses verdichten sich Themen als existenzielle Notwendigkeiten und drängen zur bildlichen Verwirklichung.

Werner Constroffer spricht diesbezüglich von seinen „Kopfzimmern“, in denen Themen, Erfahrungen und Erlebnisse als innere Prozesse gespeichert sind, die dann wiederum als bildliche Erfahrung in nicht-rational bestimmten Raumgefügen Gestalt gewinnen. Die aus den „Kopfzimmern“ hervorgehenden Bilder formulieren eine innere Architektur ohne tektonische Ordnung und geben als unstete, labile Formationen intuitiv-gestische Szenarien wieder.

Andreas Bayer, 2016

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