Pompom / Eigentum des Künstlers

Biografie

Jahrgang 1949, Studium der Bildenden Künste von 1970-75 an der Werkkunstschule Hannover (Prof. R. Girke) und an der HbK Kassel (Prof. F.Neusüss, H.Kramer, R.Kallhardt). Lebt und arbeitet in Saarbrücken und Viens / Provence.

Auszeichnungen / Ausstellungen / Projekte

Einzelausstellungen* und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl) :

Museum Haus Ludwig - Köln, Mois de la Photo - Paris, Saarländisches Künstlerhaus*, Galerie Oeil-Forbach*, Ausstellung "Bilderlust" in Berlin, Köln, Hamburg...., Maison de la Culture - Metz*, Deutsche Fototage - Frankfurt (1993, 1995, 1996), Galerie in focus - Köln*, fünf Landeskunstausstellungen des Saarlandes (1989, 1991, 1995, 2000,2004), Galerie Licht und Schatten -Regensburg*, Studio Bildende Kunst - Berlin, Festival Off - Arles, New City Hall-Prag; Große Kunstausstellung Düsseldorf, Galerie d l'Arsenal - Metz*, Galerie Ackermann - Bergisch-Gladbach*, Internationale Photoszene Köln 2000, "Quetschungen" in der Galerie Nieser - Stuttgart*, Städtische Museen Heilbronn „Enthüllt“, "Cubes" - Galerie Marlies Hanstein Saarbrücken*, Atelier Fernand Bourgeois – Apt / Provence*, Fundación Canal - Madrid, Galerie-Studio im Hochhaus – Berlin, Galerie Shimoni - Metz, Videoinstallation Alte Brücke in "Kenn-Zeichen SB"-Stadtgalerie Saarbrücken, Galerie Beck - Homburg, Opus Fotopreis 2015, "Unterwegs" Galerie Nieser Stuttgart 2016*

Werke in diversen öffentlichen und privaten Sammlungen, u. a. Museum Ludwig - Köln, Sammlung Gruber - Köln, Bibliothèque Nationale - Paris, Museum für angewandte Kunst - München, Saarlandmuseum Saarbrücken, Landeszentralbank Rheinland-Pfalz / Saar, Kultusministerium des Saarlandes, Stadt Saarbrücken

Publikationen (Auswahl):

Kataloge zu Ausstellungen, u.a. Bilderlust, Bildnisse, Kunst mit Fotografie, frivole, 393 Jahre Fotografie, Frankfurter Fototage, Kataloge der Landeskunstausstellungen des Saarlandes. Fotografie des 20. Jahrhunderts (Taschen Vlg.), Apropos Po-zärtliche Betrachtung schöner Damen (Slg.Gruber), Ocultos – Edition Fundacíon Canal – Madrid, Monografie "Der Mensch im Quadrat" (Vlg.Apex), Enthüllt-das Aktbild in der Fotografie des 20. Jahrhunderts (Edition Braus), „Mein Lieblingsbild“ (Stern Buch), Edition "En Route" mit Text von Alfred Gulden (Galerie M Beck) "Kreativität in der Fotografie", Hrsg. L. Lungershausen, Edition Profifoto 2015

Jahreskalender Museum Ludwig 1991, 1995, Zeitschriften u.a. Profifoto 3/91, 3/92, Zoom Italia 5-6/95, Black & White 12/97 (Australia), Dumont Jahreskalender 2001

Künstlerisches Werk

School is over

Im Gegensatz zu dem Bemühen um den Erhalt historischer Architekturdenkmäler werden in einer nach Verwertungsinteressen ausgerichteten Gebrauchsarchitektur immer kürzere Taktzeiten bis zu ihrem Verfall eingeplant. Meistens folgt auf einen Abriss ein sofortiger Neubau. Selten bleiben moderne Ruinen als verlassene Orte stehen, zumindest nicht in städtischen Ballungsgebieten. Es steht zu befürchten, dass diese unterschätzten Kulturleistungen als Zeugnisse des Selbstverständnisses unserer Epoche im Innovationskreislauf verloren gehen. Unter dem Etikett "Lost Places" setzen sich Fotografen mit diesen Orten auseinander, um Erinnerungen zu bewahren und dem eigenen Blick einen Diskurs zu ermöglichen.

Die Motive der vorliegenden Werkreihe stammen aus dem ehemaligen katholischen Pensionat der Kongregation der Schwestern der göttlichen Vorsehung von Saint Jean de Bassel. Das Gebäude befindet sich in Fénétrange (Lothringen) und wurde 1938 fertig gestellt, die Kapelle ein Jahr später in Gegenwart des Bischofs geweiht. Als kurz darauf der Zweite Weltkrieg ausbrach, diente das Pensionat der französischen Armee als Hospital und Unterkunft für Vertriebene. In seiner wechselvollen Geschichte wurde es 1940 von der deutschen Armee als Kaserne, später als Adolf-Hitler-Schule zur Ausbildung zukünftiger Parteifunktionäre genutzt. Nach dem Abzug der deutschen Armee besetzte die amerikanische Armee das Gebäude und richtete dort ihr Generalquartier ein.

Nach dem Krieg wuchs das Pensionat bis 1973 auf 626 Schüler, teilweise mit 350 Internatsschülern, musste dann aber wegen sinkender Schülerzahlen 2001 offiziell seine Schließung bekannt geben. Seitdem ist das Gebäude nach vergeblichen privaten Nutzungsanstrengungen dem Verfall überlassen worden. Mittlerweile bemüht sich die Gemeinde, als erste Maßnahme den Bestand zu sichern.

Wer dieses Gebäude besucht, ist über seinen repräsentativen und dennoch funktional ausgerichteten Anspruch in dem weitgehend mittelalterlich geprägten Dorf erstaunt. In seltener Großzügigkeit und strenger Symmetrie versammeln sich in einer abgeschlossenen Dreiflügelanlage mit der Kapelle als Zentrum sämtliche Funktionsräume, Klassensäle, Lehrerzimmer, Sporthallen, Küche, Vorratsräume, Speisesäle, Wohnräume für Schüler und Lehrer.

school ist over 4823/Eigentum des Künstlersschool ist over 4354/Eigentum des Künstlersschool ist over 4797/Eigentum des Künstlersschool ist over 4543/Eigentum des Künstlersschool ist over 4394/Eigentum des Künstlers

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